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Lohengrin

"Die im achten Monat schwangere Camilla Nylund etwa, bekannt als hervorragende Schauspielerin, war zu mehr als Plattitüden fähig. Sie sang die Elsa nicht nur berückend schön mit diszipliniert geführter lyrischer Stimme, deren metallischer Kern sie zum deutschen Fach geführt hat. Bei ihr was jede Bewegung, jedes Verharren, jeder Blick durchdrungen von einer recht klaren Vorstellung der Figur."
Opernglas, October 2006
 
"...hoben bei der Brautgemach-Szene zwanzig Sternminuten an. Camilla Nylund, Kölns faszinierende Salome, sang klarstimmig, feingetönt, sehr feminin und mit vorbildlicher Wortverständlichkeit von Elsas Sehnsüchten und Ängsten."
General Anzeiger, 12 September 2006
 
"Lyrisch leuchtend und perfekt geführt der Sopran von Camilla Nylund...."
Kölnische Rundschau, 11 September 2006
 
"Camilla Nylund, die im achten Monat schwangere Kölner Salome, setzt mühelos-glockenreine Spitzentöne, verbreitet lyrischen Glanz und ekstatische Verzückung - und hat vor ihrer Schicksalsfrage im dritten Akt gestalterisch eine ganz grosse Strecke."
Kölner Stadtanzeiger, 11 September 2006
 
 

Salome

“Star des Abends ist die finnische Sopranistin Camilla Nylund. Mozarts Figaro-Gräfin ist eine ihrer Paraderrollen, das hört man auch in ihrer Salome. Sie sucht den echten, lyrisch grundierten Ton, aus dem heraus sich die dramatischen Spitzen glaubwürdig entwickeln.“
Die Welt, 20 September 2004
 
“Wenn, wie jetzt in der Kölner Oper, Camilla Nylund die Salome singt, ist die erste Frage leicht zu klären: Nylund ist die pure Offenbarung. Sie schenkt Sternminuten des leuchtenden, strahlenden Sopranklangs, sie ist eine Himmelsgabe für die Musik von Richard Strauss.
Nylund bleibt der gedanklichen, musikalischen und emotionalen Ausformung dieser bittersüßen, hassliebevollen und unendlich traurigen psychischen Selbstentblößung nicht die winzigste Nuance schuldig. Wie seelenvoll, blutrünstig, zärtlich und menschlich ist doch Salome – und an der zentralen Aussage dieser Finalszene besteht nicht der geringste Zweifel: „Das Geheimnis der Liebe ist größer als das Geheimnis des Todes.“
Kölner Stadtanzeiger, 18/19 September 2004
 
“Am Theater in Köln erlebt man mit Camilla Nylund eine ideale Salome von Richard Strauss. Mit geschmeidiger, opalisierender Stimme, die sich bis zuletzt volle physische Kraft bewahrt, unreißt sie ein gänzlich anderes Frauenbild als die großen Rollenvertreterinnen der jüngeren Vergangenheit....“
Rhein-Zeitung, 21 September 2004
 
“Bei aller Durchdachtheit und mutigen Stringenz dieser Konzeption, der Abend hätte ohne Camilla Nylund so nicht zu seinen Höhepunkten gefunden. Ihr Debüt in der Salome-Rolle geriet schlichtweg hinreißend. Sie verfügt über einen leuchtenden Sopran, dem jugendliche Leichtigkeit und Frische mehr zu Gebote stehen als (hoch)dramatischer Aplomb. Aber genau darin liegt die Zwickmühle: Salome nur singend zu bewältigen reicht nicht; sie ist ganz wesentlich auch Spielrolle. Nur wenn diese beiden Einheiten zur Deckung gebracht werden, tritt dieser zweideutige Charakter endruksvoll ins Licht.“
Das Opernglas, November 2004
 
“...das ist Musiktheater der Sonderklasse, möglich allerdings nur mit einer Idealbesetzung, wie sie Köln in Camilla Nylund zur Verfügung steht. Aussergewöhnlich wie ihre Stimme – hell und schlank, aber von enormer Strahlkraft – ist auch ihr darstellerisches Potenzial. Wenn sie nach dem Fluch des Propheten ihren blutigen Racheplan schmiedet, ruhig und unerbittlich, steht einem der Augsang der Tragödie bereits greifbar vor Augen.“
Neue Züricher Zeitung, 18 September 2004
 
“Die Finnin Camilla Nylund trifft das Sonnambule der Salome, den Wechsel von aufreizender Aktion und schier mystischer Versunkenheit vorzüglich. In der Schlußszene vermag sie vor allem piano zu singen, was hier wichtiger ist als Heroinen-Aplomb, obwohl ihr Sopran durchaus Volumen hat. Jedenfalls stimmt ihre Interpretation in diesem Konzept.“
Frankfurter Allgemeine, 18 September 2004
 
“Im Kammerspiel um das teuflische Dreieck Vater, Mutter und – missbrauchtes? – Kind geht Camilla Nylund als Siegerin hervor; ihrer Präsenz, spielerischen Beweglichkeit und eleganten Stimmfürung haben......
In der Kölner Oper wurde sie für ihr ausgefeiltes Porträt, das zwischen Unschuld und Ungeheuer, Opferund Täterrolle oszilliert, zu Recht frenetisch gefeiert.“
Kölnische Rundschau, 18 September 2004
 
 

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Fidelio
 
"Mit Camilla Nylund steht im Theater an der Wien eine ideale Interpretin dieser Partie auf der Bühne. Sie triumphiert mit leuchtendem Timbre und gewinnt selbst dort, wo Beethoven gegen alle Gesetze des Sangbaren anschreibt: In der Arie, von den vorzüglichen Hornisten des RSO heftig angeheizt und vorangetrieben, türmt er gegenüber der Fassung von 1814 noch aberwitzige Koloraturen und Schwierigkeiten auf, und ganz zuletzt führt die Stimme im Duett mit dem befreiten Florestan kräftemordend mehrmals bis zum hohen C."
Die Presse, August 2005
 
"Camilla Nylund, optisch ideal, hat die in der Erstfassung noch deutlich schwierigere Leonore vokal gut gemeistert: Sie wusste die Tugenden eines Koloratursopranes mit dramatischer Durchschlagskraft zu verbinden."
Wiener Zeitung, August 2005
 
"Camilla Nylund ist eine attraktive, edle Leonore voll Leidenschaft, Energie, Wärme in Timbre und Ausdruck."
Kronen Zeitung, August 2005
 
"Fast eine Entdeckung Camilla Nylund, 36 - ein schlanker, jugendlicher Sopran aus Finnland, früher in Hannover, dann in Dresden engagiert. Ausdrucksvolle Stimme, intensiver Vortrag, glaubhafte Erscheinung, überzeugendes Spiel, offenbar auch keine technischen Probleme mit der Rolle. Eine bessere Leonore ist mir nicht in Erinnerung.“
Klassik-Disco, March 2005
 
”Camilla Nylund, als Leonore jederzeit zu faszinieren. In „Abscheulicher! Wo eilst du hin?“ legte sie mit seltener Intensität ihr seelisches Empfinden dar. Sie gibt ihrer Figur als Jüngling verkleidet bis hin zur liebenden Gattin ein beträchtlich gesanglich-schauspielerisches Spektrum.“
Der Neue Merker, March 2004
 
 

Otello

"In this spring's production of Otello, Camilla Nylund was essaying Desdemona for the first time, revealing all the radiant and golden tone one would expect from her. .....but this was a very touching performance (April 9), notable for a tender Willow Song and a plaintive, poised Ave Maria."
Opera, August 2005
 
"Camilla Nylund als Desdemona war nicht wiederzuerkennen, wenn man sie als Kölner Salome noch bildlich vor Augen hat. Doch bezauberte sie auch hier, entlockte der Partie leuchtende Perlen, die sich wunderbar grazil unter den sängerisch gefürchteten verdischen Pianissimo-Wolken verhüllten. Ein Wunder an Stimmungsdichte und melancholischer Schönheit gab es bei ihr zu entdecken, beseelt von einer noblen Ebenmässigkeit wie gleichermassen perfekten messa di voce-Kultur, die sie bis zum Ende aufrecht halten konnte."
Das Opernglas, June 2005
 
 

Der Rosenkavalier

”....und vor allem Camilla Nylund als menschlich berührende „Grande Dame“ und Feldmarschallin, ausgezeichnet in ihrer stimmlichen Verfassung wie in der glaubhaften Psychologisierung ihrer großen Rolle. Zurecht erhielt sie den meisten Beifall.“
Dresdner Naueste Nachrichten, 23 June 2004
 
 

Verdi's Requiem

“Finnish soprano Camilla Nylund gave a stunning performance. Her unforgettable solo in the concluding „Libera me“ was a model of strength and vocal artistry: She displayed an exceptionally fine and focused tone down to the bottom of her range, as well as exquisite control and expressiveness.“
The Register Guard, 9 July 2001
     
 

Zemlinsky's Lyrische Symphonie für Orchester, eine Sopran- und eine Baritonstimme

“Die großartige Interpretationskunst der finnischen Sopranistin Camilla Nylund.... mit leidenschaftlicher Expressivität und unter ständiger Hochspannung musizierende Orchester machten diese Aufführung zu einem sinnlichen Genuß erster Güteklasse.“
Hamburger Abendblatt, 22 June 1999
 
 

La Bohème

“Die rundeste Leistung bot mit stets ausgeglichenem lyrischem Sopran und glaubwürdiger Gestaltung Camilla Nylund (Mimi).“
Opernspiegel, October 1999
 
 

Arabella

“La soprano Camilla Nylund offre son élégance, sa finesse de jeu et son lyrisme parfait à Arabella: une ligne de chant chaleureuse, souple, d’une clarté exemplaire, qui laisse sa sérénité se teinter d’émotion au fil de l’action.“
Le Soir, 8 May 2004
 
“De Finse sopraan Camilla Nylund is een beeldschone Arabella: tegelijk afstandelijk, mysterieus zelfs en uiterst verleidelijk. Niet minder mooi is haar homogene en warme lyrische stem, die prachtig openbloeit en in het duet met Zdenka opvallend goed mengt....“
De Standaard, 6 May 2004
 
“Camilla Nylund war für mich eine Idealbesetzung für die Titelpartie, da sie neben einer äußerst attraktiven, aristokratisch-eleganten äußeren Erscheinung und großer darstellerischer Begabung, die es ihr erlaubt, die Klarheit und Melancholie dieser wunderbaren Frauenfigur sehr natürlich zu transportieren, auch eine mädchenhaft schlank und eher instrumental geführte, etwas kühl timbrierte und viel Glanz besonders in der Höhe entfaltende Sopranstimme in der Della-Casa-Tradition mitbringt, die freilich kleiner auch nicht sein dürfte.“
Online Musik Magazin
 
“In the title role, Camilla Nylund’s seamless tone for a ravishing performance..“
The Bulliten, 13 May 2004
 
“Camilla Nylund’s poised Arabella is enchanting to watch and faultlessly schooled in her music.....“
Financial Times, 11 May 2004
 
“De Finse sopraan Camilla Nylund is met haar net niet te koele elegantie gedroomd getypecast als de ondoorgrondelijke Arabella, wier zielenroerselen nooit helemaal navoelbaar en toch geloofwaardig zijn. Haar tweespraak met zusje Zdenka (‚Aber der Richtige’) is een hoogtepunt van brede melodische schoonheid.“
NRC Handelsblad, May 2004
 
 

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Tannhäuser

"Die Verpflichtung von Camilla Nylund dürfte eines der wichtigsten München-Debüts der letzten Jahre gewessen sein. Eine Jugendlich-Dramatische aus dem Darstellungs- und Gesangslehrbuch: mit starker, natürlicher Ausstrahlung und mit einem perfekt fokussierten Sopran von jungmädchenhafter Süsse, der unforciert aufblühen kann und den zweiten Akt mühelos dominierte."
Münchner Merkur, 31 May 2005
 
“Absolut überzeugend erschien in der Darstellung von Camilla Nylund Elisabeths damit einhergehender Suizid. Die Entwicklung dieser Frau fernab von der Säulenheiligen, fast ausgelassen bei der Hallenarie, sinnlich betroffen beim Sängerwettstreit, zerrissen in ihren Gefühlen, wurde packend gespielt und ergreifend gesungen.“
Sächsische Zeitung, 26 September 2003
 
“Viel Anteil daran hat freilich auch Camilla Nylund, die als Elisabeth eine stets äußerst präsente, mit jeder Faser liebende Frau gab, mit nie abreißender stimmlicher und körperlicher Ausstrahlung.“
Dresdner Neueste Nachrichten, 23 September 2003
 
 

Idomeneo

"Aber nicht nur aus musikhistorischer Sicht gab es einen mehr als hörenswerten Abend. An erster Stelle ist da Camilla Nylund als Ismene zu nennen, die trotz der Namensanderung elektrisierende Wirkung entfalten konnte. Zur hervorragenden deutschen Artikulation und der enormen Strahlkraft ihres dramatischen Soprans gesellte sich auch auf dem Konzertpodium eine mimische Präsenz, die sie den anderen voraus hatte."
Opernglas, October 2006
 
 

The Rake’s Progress

“....seine Geliebte Anne Trulove (betörend durch Stimmglanz und Koloraturen: Camilla Nylund)....“
Süddentsche Zeitung, 9 June 2003
 
 

Die Fledermaus

“Hervorzuheben ist vor allem auch das immer wieder betörende Timbre von Camilla Nylund als Rosalinde.“
Sächsische Zeitung, 20 December 2003
 
 

Lieder recital

“............Camilla Nylund besitzt eine große, aber sehr frisch und unverbraucht klingende, technisch exzellent geführte Stimme, die enorm gut fokussiert ist, leicht anspricht und sowohl zu einer exponierten Höhe wie zu einem subtilen pianissimo fähig ist. Die Mittellage ist fest, der Ton rund und frei strömend. Eine Stimme, die besonders für die wichtigen Strauss-Partien prädestiniert ist und die ohne Zweifel zum Schönsten gehört, was ich in den letzten Jahren in Oper und Konzert erlebt hatte.“
Pizzicato, September 2004
 



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